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Redaktionstagebuch #2: Schmerzen, S-Cross und Hybrid-Erklärung


In der heutigen Ausgabe des Redaktionstagebuchs:

- Patrick hat Schmerzen vom Radmarathon

- Patrick freut sich über die hohe Sitzposition des S-Cross

- Wir erklären euch die unterschiedlichen Hybrid-Arten




FastForward Redaktionstagebuch, Ausgabe #2


Heute werfen wir einen Blick in die Redaktionsgarage. Dort steht der Suzuki S-Cross Strong Hybrid. Die hohe Sitzposition erfreut mich, weil ich vergangenen Sonntag den Neusiedlersee Radmarathon gefahren bin. Der Schmerz sitzt mir noch immer in den Knochen. 125 Kilometer fühlen sich im Auto deutlich entspannter an als auf dem Radl.


Nochmals zum Suzuki: Der S-Cross Strong Hybrid heißt Strong Hybrid, weil er ein Vollhybrid ist. Verwirrt? Waren wir auch. Der Marketingsprech, mit dem die Autohersteller versuchen sich untereinander abzugrenzen, mag zwar cool klingen. Schlau wird man daraus aber nicht. Wir bringen schnell Licht ins Dunkel.


Es gibt grundsätzlich drei Arten von Hybrid-Antrieben. Erstens: den Mild-Hybrid. Das sind Hybride, die nur von einem „Starter-Generator“ unterstützt werden. Die können gar nicht rein elektrisch fahren, die E-Hilfe greift hauptsächlich beim Losfahren und die Batterie wird ausschließlich durch Rekuperation geladen. Als Rekuperation bezeichnet man das Laden durch Bewegungsenergie, ähnlich wie bei einem Fahrrad-Dynamo.


Ein Vollhybrid – so, wie unser Suzuki einer ist – hat eine etwas größere Batterie und kann rein elektrisch fahren (meist ein bis fünf Kilometer). Die Verbrauchsersparnisse sind größer als beim Mild-Hybrid, die Technik ist aber auch teurer als die eines Mild-Hybriden. Vollhybride werden ebenfalls ausschließlich durch Rekuperation geladen.


Last but not least: Die Plug-In-Hybride. Die führen eine relativ große Batterie spazieren, können über weitere Strecken rein elektrisch fahren (meist zwischen 50 und 100 Kilometer laut WLTP) und sind – Überraschung – am teuersten. Aufgeladen werden sie entweder durch Rekuperation (allerdings erreicht man so keine Vollladung) oder durch das Anstecken an das Stromnetz (to plug in = anstecken). Warum ich „führen eine große Batterie spazieren“ geschrieben habe? Die meisten Plug-In-Hybride schaffen es erfahrungsgemäß nur selten an den Stecker. Sie werden in vielen Fällen hauptsächlich der geringeren NoVA wegen gekauft.


Was ich zur Vollhybrid-Technik des Suzuki nach den ersten Metern sagen kann: Sie funktioniert gut. Der Verbrauch nach den ersten Kilometern (Ortsgebiet und Landstraße, keine Autobahn) liegt mit vorausschauender Fahrweise bei 4,6 Liter im Schnitt. Nicht schlecht. Zur Raserei verleitet der S-Cross sowieso nicht, er ist ein eher entspannter Begleiter.




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